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Internetsüchtig
An diesen untrüglichen Zeichen kannst Du erkennen, daß Du internetsüchtig bist:
Du wunderst Dich, daß man auch auf dem Wasser surfen kann.
Altavista fragt bei Dir nach, was noch in ihren Suchmaschinen fehlt.
Du bezeichnest den Gang zur Toilette als "downloading".
Du kommst aus Deinem Zimmer, stellst fest, daß Deine Eltern ausgezogen sind, und Du hast nicht die geringste Ahnung, wann das passiert ist.
eMails beantwortest Du zu jeder Tages- und Nachtzeit innerhalb einer Stunde - Briefpost überhaupt nicht.
Du brauchst eine Viertelstunde, um durch Deine Bookmarkdatei zu scrollen.
Dein Provider fragt Dich bei technischen Schwierigkeiten.
Deine Alpträume sind in GIF und HTML.
Du benutzt auf Urlaubskarten in hohem Maße Smileys. Zumindest würdest Du es tun, wenn Du nicht entweder die Karten als eMail verschicken oder gar nicht erst in Urlaub gehen würdest.
Du erzählst Deinen Freunden von einer heißen Verabredung und verschweigst ihnen, daß sie in einem Chatroom stattfindet.
Du kennst Dich im WWW so gut aus, daß Du Suchmaschinen für überflüssig hälst.
Du kennst von der Hälfte Deiner besten Freunde das Geschlecht nicht, weil sie neutrale Nicks benutzen.
Du schaust bei www.wetter.de nach statt aus dem Fenster.
Du rühmst Dich, daß keiner schneller doppelklickt als Du.
Du stellst Dein Modem ab und dieses gräßliche Gefühl stellt sich ein, gerade so, als hättest Du bei einem geliebten Menschen den Stecker rausgezogen.
Es fängt an zu stinken, weil Dein Haustier verhungert ist.
Du nennst dem Taxifahrer die Adresse http://www.shopyu.de/sv/index.php
Du beginnst, Dich als "Kurt at Netz Punkt DE" vorzustellen.
Dein Herz schlägt jedesmal höher und dreht Kapriolen, wenn Du im Fernsehen eine neue WWW-Adresse siehst.
An anderen Menschen interessiert Dich nur die eMail-Adresse.
Anstatt in einem Gespräch zu lachen benutzt Du das Wort "LOL".
Du drehst die Lautsprecher des Computers auf, wenn Du das Zimmer verläßt, damit Du das akustische Signal hörst, wenn eine neue eMail eintrifft.
Deine virtuelle Freundin verläßt Dich wegen jemandem mit mehr Bandbreite.
Du findest online zu sein besser als Sex... und hängst Dir einen Spiegel über den Computer.
Deine Freundin drapiert eine blonde Perücke über Deinen Monitor, um Dich daran zu erinnern, wie sie aussieht.
Bei Yahoo hast Du schon alle Links durch, und jetzt nimmst Du Altavista in Angriff.
Du verbindest einen Wecker mit Deinem Computer und steuerst ihn über Dein Mailprogramm an, damit Du geweckt wirst, wenn Du eine eMail erhälst.
Der Anwalt Deiner Frau schickt Dir die Scheidungspapiere per eMail.
Alle Deine Freunde haben ein "@" im Namen.
Du reist nur noch an Orte, wo es eine Internet-Verbindung gibt.
Du setzt Dich abends vor den Computer und wunderst Dich, daß kurz danach Deine Kinder zur Schule müssen.
Deine Kinder heißen "Yahoo", "Eudora" und "Dotcom".
Du beendest einen Streit durch "Plonk".
Du bezeichnest Deinen Wachhund als "freilaufende Firewall".
Wenn Du auf eine Homepage schaust, die voll mit Links ist, erscheinen alle Links bereits in Lila.
Dein Haustier hat eine eigene Homepage.
Du kannst Deine Mutter nicht anrufen - sie hat kein Modem.
Dein Kind spricht Dich mit "www.papa.de" an.
Du tippst in Dein Telefon die IP-Adresse einer Homepage, weil Du den Webmaster persönlich erreichen willst.
Du beugst den Kopf um 90° zur Seite, um zu lächeln.
Beim Versuch, für Dich und Deine Freunde ein Bier aus dem Kühlschrank zu holen stellst Du fest, daß keines mehr da ist und rufst "404 Not Found".
Du rufst Deine Mails ab, erhälst die Meldung "no new messages" - also rufst Du sie gleich noch mal ab.
Du reagierst nicht, wenn man Dich mit vollem Namen anspricht, weil Du nur noch Deinen Nick benutzt.
Du stellst Deinen Lebenspartner als "Serviceprovider" vor.
Deine Telefonrechnung ist so schwer wie ein Ziegelstein, oder sie wird in einem Umzugskarton geliefert.
Du kaufst Dir einen Laptop, um auch auf dem Klo surfen zu können.
Du schreibst Deine Hausaufgaben in HTML und gibst dem Lehrer die URL.
Mit Freunden, die um die Ecke wohnen, triffst Du Dich im Chatroom.
Du willst nur noch ein Viertelstündchen online bleiben und versprichst das jede Stunde aufs Neue.
Du schickst Dir selbst eine eMail, um Dich an wichtige Dinge zu erinnern.
Dein Ehemann erzählt Dir, daß er den Vollbart bereits seit zwei Monaten trägt.
Du wachst um 3 Uhr morgens auf, weil Du dringend aufs Klo mußt, und hälst vorher noch mal bei Deinem Computer an, um die eMails abzufragen.
Als Du einmal einen Brief geschrieben hast, hast Du nach jedem Punkt ein "com" eingefügt.
Du erzählst Deinen Kindern, daß sie nicht an den Computer dürfen, weil "Papi arbeiten muß" - obwohl Du arbeitslos bist.
Du kaufst Dir einen Captain-Kirk-Stuhl mit eingebauter Maus und Tastatur.
Du küßt die Homepage Deiner Freundin.
Deine Frau stellt Regeln auf: "Der Computer darf nicht mit ins Bett!"
Du lügst Deine Freunde darüber an, wie lange Du gestern online warst.
Du läßt Dich tätowieren: "This Body is best viewable with Netscape 4.0 or better."
Besetztzeichen sind bei Deinem Provider kein Problem - Du meldest Dich sowieso nie ab.
Deine Freundin will Sex mit Dir haben, und Du erklärst ihr, in welchem Chatraum sie Dich findet.
Du verbringst Nächte damit, Deinen Counter über die 2000 zu bringen.
In Deine Brille hat sich eine Web-Seite eingebrannt.
Das letzte Mädchen, mit dem Du was hattest, war nur ein GIF.
Draußen suchst Du den Helligkeitsregler für die Sonne.
Du fragst den Klempner, was es kosten würde, den Stuhl vor dem Rechner gegen eine Toilette auszutauschen.
Deine Frau sagt, daß Gespräche wichtig für die Ehe sind - also kaufst Du einen zweiten Computer und läßt einen weitere Telefonleitung legen, damit ihr miteinander chatten könnt.
Du denkst angestrengt nach, was Du noch alles im Internet suchen könntest.
Du wirst depressiv, wenn Du schon nach zwei Stunden mit Deinen Mails fertig bist.
Als Dein Auto auf der Gebirgsstraße die Leitplanke durchbrach, war Dein erster Impuls, den Back-Button anzuklicken.
Du hast all diese Gründe durchgelesen in der Hoffnung etwas zu finden, was nicht auf Dich zutrifft!
