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Aus der Keksdose


Is man vom hoamlichen Advent
So manches stille Wunder g´wöhnt
Und findt auch dort und da was statt
Für dös man koa Erklärung hat –
Ich bin heuer ganz perplex
Bei uns dahoam, da redn die Keks.

Wann´s ös net glaubts, dann kemmt´s ins Losn.
Was sich in so ana blechern Dosn
Olles abspielt unterm Deckel,
haut jede Hausfrau aus dö Söckl.

He! Ihr Spitzbuam, sapperlot!
Benehmt´s euch nebn an Bischofsbrot.
Schimpft der Spekulatius
Und kriagt dafür an Witwenkuss.

Da meldt sich der Weihnachtsstolln:
Die Köchin soll der Teufel holn!
Jedes Jahr hat sie mich noch am End.
An meinem Hinterteil verbrennt.

Ja wer so pfuscht, der g´hört daschossen,
jammern d´ Linzer ganz verdrossen
uns hat´s nämlich letzte Wochn,
am Nudlbrett die Augn ausgstochn –

Jetzt kinnan mia durch d´ Löcher schaun
Ihr Schauer gebt´s net gar so an,
melden sich da gleich die Trüffeln.
Bei die Hausfreunde wollts schnüffeln.
Aber des wird euch net glücken,
die legen auf´m Rehrücken.

Jeder kriagt, wie er´s verdient,
flüstert leis der spanisch Wind.
Und zeigt dabei auf´d Vollwertkipfel.
Wie ihr euch aufführt ist der Gipfel.
Wertvoll wollt ihr sein und g´sund!
Frisst euch eh jeds Jahr der Hund.

JaJa, ihr Zimtstern lacht´s nur drüber!
Auch ihr bleibt´s alle Jahre über.

Die Windbeutel haben uns betrogn,
um die mach ma jetzt an Mandelbogn.
Zerst kemmans um uns anzuhimmeln
Und dann wolln sie sich verkrümeln.,
san die Busserl außer sich,
und legn sich auf den Bienenstich.

Was dann passiert – Ich könnt´s net sogn
Mir hat´s nämlich d´Sprach verschlogn.
Wia Ih so dasteh´in der Speis.
Na wart´s! Euch tua Ih noch was z´Fleiß!

Nie werd Ih euch des vergessen –
Und jetzt zur Strafe - alle essen!