Glücksgedichte

Liebesglück

Geh ich von meinem Liebchen
nach Haus in stiller Nacht
und denk, wie ich so selig
den Abend zugebracht,
wie ich bei ihr gesessen,
so traulich und so nah
und wie ihr schönes Auge
so freundlich zu mir sah:
Dann wogt in meinem Herzen
unendlich süsse Lust,
die Welt möcht’ ich umarmen
und drücken an die Brust
und möchte laut es rufen,
hin in die stille Nacht.
Wie wonnig meine Liebe,
wie reich sie mich gemacht.
Doch manchmal in dem Jubel,
da fällt mir bange ein,
der Glückliche auf Erden,
nicht viele sollen’s sein,
dann bete ich verstohlen
zum Sternenhimmel hin,
Oh, werde mir nicht böse,
daß ich so glücklich bin!!

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