Arbeit

Das Dienstzeugnis

Der Hauptgefreite _____ , geboren am in _, leistete vom _ bis ___ seinen Wehrdienst beim _______________bataillon .

Der Hauptgefreite wurde wie folgt ausgebildet:
– Während der allgemeinen Grundausbildung wurde er zum Sicherungssoldaten ausgebildet
– In der Spezialgrundausbildung wurde er zum Stabsdienstsoldat und Computerbediener ausgebildet
– Er erwarb den Bundeswehrführerschein der Klassen B C 1 E
– Weiter wurde er zum Gefahrgutfahrer und Kfz-Panzerschlosser ausgebildet

Der Hauptgefreite _____ war nach seiner Spezialgrundausbildung im Instandsetzungszug der _______________bataillon eingesetzt, welcher die Truppeninstandsetzung an allen Rad- und Kettenfahrzeugen des Bataillons durchführt.

Sein Aufgabengebiet umfasste folgende Tätigkeiten:
– Stabsdienstsoldat und Computerbediener
– Kraftfahrer B C 1 E

Hauptgefreiter _____ wurde seiner Ausbildung entsprechend eingesetzt. Leider hat er die an ihn gestellten Aufgaben nur zum Teil oder widerwillig erfüllt. Der Einsatz als Kraftfahrer war selten von Erfolg gekrönt, er blieb häufig wegen Kraftstoffmangel auf der Autobahn liegen und musste von den Feldjägern abgeschleppt werden.
Mit der Computeranlage konnte er nur wenig anfangen, um sich die Zeit zu vertreiben installierte er nicht genehmigte Bildschirmschoner.

Er war für einen Daimler-Benz 250 GD und einen Unimog U 1300 für Pflege und Wartungsarbeiten voll verantwortlich, diese Arbeiten wollte er nicht erledigen, weil er durch die Aufgabe des Tabakkonsums, erheblich an Körpergewicht zugenommen hatte und nicht mehr unter die Fahrzeuge kam.

Die Aufgabe des Rauchens wirkte sich äußerst negativ auf seine Gemütsverfassung aus. Abends kam es ihm in den Sinn, sich mit dem Kasernenzaun anzulegen, um so mit seinem Auto der Bundesrepublik Deutschland weitere Schäden zuzuführen.

Dies war aber noch nicht genug, die Schrankenwärter auf der Panzerringstraße lebten in ständiger Angst vor ihm. An den Kontrollpunkten hielt er an, winkte einen Schrankenwärter durch die geöffnete Seitenscheibe heran und klemmte ihm durch das elektrische Hochfahren der Scheibe Arme und Köpfe ein. Danach fuhr er los und schleifte den armen, hilfebedürftigen Arbeiter bis zur Bewusstlosigkeit hinter sich her.

Da das nach gewisser Zeit langweilig wurde, und er häufige Dienstfahrten zu den Truppenübungsplätzen Münster und Grafenwöhr durchführen musste, gab er die Bundeswehrfahrerlaubnis ab, und ließ sich von Instandsetzungszugführer, Technischem Stabsoffizier oder Bataillonsschirrmeister zum Truppenübungsplatz fahren. Bahnreisen wurden von ihm nur unter Einsatz von Bier und Schnaps durchgeführt.

Trotz all dieser Eigenschaften erwartet er nun zum Abschluss seiner Wehrdienstzeit ein gutes Dienstzeugnis von seinem Vorgesetzten. Der Bataillonschirrmeister ist gerade von einem Kuraufenthalt zurückgekehrt, denn alles das kann auch er nicht verkraften.

Herr _____ wird nun am _____ die Bundeswehr verlassen und wir wünschen Ihm viel Glück.

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