Chefsache Mord

24. Februar 2017
Geschichten
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„Zwei Schüsse in die Brust, aus 3 Metern Entfernung, mit einer automatischen Pistole“, gab der Gerichtsarzt, der den Toten untersuchte, zu Protokoll.

Kommissarin Ruhland wandte sich an ihren Assistenten: „Irgendwelche Fundstücke?“
Herr Meerbusch verneinte. „Aber draußen wartet ein gewisser Herr Joswig, der Tatzeuge, auf Ihre Fragen.“

Herr Joswig: „Um 19Uhr saß ich in meinem Zimmer über den Akten. Für übermorgen ist eine Betriebsprüfung angekündigt. Deshalb war der Chef auch noch so spät da.“

Herr Meerbusch schlug in seinem Notizbuch nach. „Er rief sie also gegen sieben hier von seinem Büro aus an?
Herr Joswig: „Ja, über die Hausleitung. Er sagte nur, dass ich schnell kommen soll. Ich ließ sofort alles liegen, als ich auf dem Weg zu ihm war, hörte ich zweimal kurz einen dumpfen Knall. Erschrocken betrat ich den Flur, da sah ich einen Mann mit schwarzer Skimaske vor der Tür meines Chefs stehen. Er hielt eine Pistole mit Schalldämpfer im Anschlag. Der Mann bemerkte mich, und ich dachte, verdammt, jetzt bringt er mich auch um, aber er fluchte bloß und rannte davon.“

Kommissarin Ruhland: „Haben sie danach irgendetwas am Tatort berührt, oder verändert?“

Herr Joswig: „Ich? … Nein, wie kommen sie darauf?“ fragte er entsetzt.

Kommissarin Ruhland: „Sie lügen, Herr Joswig!“

Nun die Frage an Euch, wie kam Kommissarin Ruhland auf die Idee das Herr Joswig lügen würde?
Stellt die Frage an alle Gäste/Zuhörer und lasst sie gemeinsam raten.

Hier die Lösung:
Eine automatische Pistole wie die Tatwaffe, wirft nach jedem Schuss die leere Hülse aus. In dem Büro des Chefs fand Ruhland jedoch keine einzige. Also musste Joswig entweder die Hülsen eingesammelt haben, oder er log, was den Tathergang betraf.

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