Sie und Er

Unbezahlbar

Kennt Ihr die Mastercard-Werbung “Unbezahlbar”? Im Stil dieser Werbung könnt Ihr den nachfolgenden, lustigen Text vortragen. Er passt auf viele Feiern (Geburtstage, Hochzeiten, Familienfeiern, etc.) mit einem erwachsenen Publikum.
Viel Spaß.

UNBEZAHLBAR

Mit großer Mühe öffnet er die Augen. „Oh Gott! Nie wieder Alkohol!“ denkt er und überlegt, wie er eigentlich ins Bett gekommen ist. Er kann sich nicht daran erinnern. Das letzte, an was er sich erinnern kann, ist die vollbusige Bedienung in seiner Lieblings-Bar. Und wenn er jetzt an das Donnerwetter denkt, das ihn wohl in Kürze von seiner holden Gattin erwartet, wird ihm erst so richtig schlecht. Kater und zeternde Frauen sind ganz einfach zwei Dinge, die überhaupt nicht zusammenpassen.
Gequält und mit entsetzlichen Kopfschmerzen hebt er seinen Kopf und schaut sich um. Zuerst entdeckt er eine Packung Aspirin und ein Glas Wasser auf dem Nachttisch. Auf einem Stuhl ist seine gesamte Kleidung, schön zusammengefaltet. Er nimmt das Aspirin und bemerkt einen Zettel auf dem Nachttisch: „Liebling, das Frühstück steht in der Küche, ich bin schon früh raus, um einkaufen zu gehen. Ich liebe Dich!“
Er schlurft ins Badezimmer, um seinen Kopf unter kaltes Wasser zu halten und erschrickt beim Blick in den Spiegel. Sein linkes Auge schillert in den schönsten Blau- und Violetttönen. Mann, was für ein Veilchen! Er fragt sich angestrengt, wem oder was er das wohl zu verdanken hat.

Also geht er in die Küche und tatsächlich – der Frühstückstisch ist gedeckt. Frische Brötchen und gekochte Eier, Schinken, Käse und Wurst sind nett auf dem Teller angerichtet, und die Morgenzeitung liegt auf dem Tisch. Außerdem sitzt da sein Sohn und isst. Er fragt ihn: „Kleiner, was ist gestern eigentlich passiert?“

Sein Sohn sagt grinsend: „Du bist nachts halb drei sturzbesoffen nach Hause gekommen und hast so gelärmt, dass selbst die Nachbarn wach wurden. Dann hast du in den Flur gekotzt und den Schuhschrank demoliert, an dem du dich beim Absturz festgehalten hast. Der Türklinke konntest du offensichtlich nicht ausweichen, damit hast du dir fast das Auge ausgestochen. Wir waren heilfroh, als wir dich endlich im Bett hatten.“

Verwirrt fragt er weiter: „Und warum ist dann alles hier so aufgeräumt Und das Frühstück auf dem Tisch? Eigentlich ist das ja am Wochenende mein Part. Ich habe jetzt deine Mutter mit vorwurfsvollem Blick und bösem Gemecker erwartet.“

„Glück gehabt!“ antwortet ihm sein Sohn, „Mama und ich haben dich ins Schlafzimmer geschleift und aufs Bett gewuchtet. Als sie dann versuchte, dir die Hose auszuziehen, hast du gesagt: ‚Hände weg, du Schlampe, ich bin glücklich verheiratet.“

Im richtigen Moment das Richtige sagen: UNBEZAHLBAR!

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