Osterzeit

Kommt die Osterzeit heran,
zieht der Has ein Röcklein an,
nimmt den Wanderstab zur Hand,
wandert hurtig über’s Land.

Trägt am Arm ein Körblein fein,
was mag wohl darinnen sein?
Ostereier groß und klein,
für die braven Kinderlein.

Sieh‘ da steht ein kleines Haus
und zwei Kinder schau’n heraus.
Weil das brave Kinder sind,
läuft der Osterhas geschwind
hinters Haus und leget flugs
Ostereier in den Bux.

Aber in dem Haus daneben,
schreit ein Kind und weint soeben,
das mag niemals artig sein,
kriegt auch keine Eierlein.

Osterhas läuft schnell vorbei,
als er höret das Geschrei.
Brave Kinder hat er gern,
bösen Kindern bleibt er fern.

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