Advent im Dorfe

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Und denkt auch an die Zeit, wenn Weihnacht kam
Und Vater uns über verschneite Straßen mit zu den Lichtertannen nahm.
Wie trippten unsre Füße durch Frost und kalten Schnee!
Aber wir leuchteten leise, und der Wind tat nicht weh.
Und aus wollenen Mützen und Mänteln, die uns umzwängten,
Die Augen wie Sterne zu den leuchtenden Sternen der Fenster sich drängten.
Und dann in des Kaufmanns Haus die Stube voll strahlender Dinge,
Da war über allem von Engeln ein Flügelgeschwinge.
Die kleine Stube – und hoch bis zur Decke hinauf
Da baute das Christkind die Wünsche der Kinderherzen auf.
Und vom Baum in der Ecke von duftenden Zweigen
Da kam’s wie ein gütiges Niederneigen.
Und dann war der Abend voll Geigensang und Schalmein –
In lauter Christkindwundern schliefen wir gläubig ein.

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