Weihnachtsgedichte

Christkinds Schlummerlied

Ums Hüttlein geht leise der nächtliche Wind,
Im Kripplein ruht lächelnd das heilige Kind.
Die Hirten sind längst schon zur Herde geeilt.
Und Joseph hat betend am Kripplein geweilt.
Nun regt sich das heilige Jesulein kaum.
Maria nur singt es in seligen Traum.
Schlafe, du herziges Kindlein.

Die Englein, sie halten am Kripplein die Wacht;
Du siehst sie nur nicht in der schweigenden Nacht.
Doch hörst du ihr Liedlein, so lieblich, so fein;
Sie singen in traulichen Schlummer dich ein.
Sie zünden die Lichter der Weihnacht dir an
Und plaudern von Freude und Seligkeit dann.
Schlafe, holdseliges Kindlein.

Du stiegst ja hernieder vom himmlischen Zelt
Und wurdest ein Heiland der sehnenden Welt.
Du wirst uns erretten von Sünde und Tod;
Du folgst so gehorsam des Vaters Gebot.
Nun sind wir geborgen und fürchten uns nicht,
Nun feiern wir Weihnacht im seligen Licht.
Schlafe, du göttliches Kindlein.

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