Weihnachts-Meditation

20. Dezember 2021
Weihnachtsgedichte
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Wir machen das beste aus ihm,
dem etwas verkommenen Fest,
das für viele nicht gut zu ertragen ist:
Weihnachten, die Geburt eines Kindes.

Die einen freuen sich über die freien Tage;
Urlaub im Winter, Zeit zur Verfügung.
Die anderen wünschen sich Glück bei den Ihren,
in Familien, wie es sie selten in Wirklichkeit gibt.

Viele fühlen sich ärmer als sonst im Jahr,
allein, frierend, fluchend der falschen Gefühle.
Ach wären die Tage doch endlich vorbei,
die sich doppelt hinziehen so ohne Sinn.

Auch die Christen haben das Feiern verlernt.
Kerzen sind kein Ersatz für menschliche Wärme.
Lieder, gesungen in Sehnsucht nach Kindheit,
klingen vorbei, und Freundschaft bleibt fern.

Das aber, denk‘ ich, ist, was wir brauchen:
Freunde, die Hand, die uns wärmt,
Blicke, die uns umfassen in Güte,
Worte, die binden ohne Gewalt.

Das was wir brauchen, ersehnen auch andere.
Das Kind in der Krippe fing damit an:
Laßt uns mit Mut den anderen berühren,
ihn wärmen, anschauen, ein Wort für ihn finden-

dann leuchtet ein Licht. Freude und Feier kann sein.
Weihnachten heißt dann: Fest mit den Freunden,
den nahen, den fernen, den fremden, den andern.
Wo Menschen Freunde werden, wird Frieden.
Wo Frieden ist, macht das Leben auch Spaß.

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