Hochzeitstraditionen

Hochzeitsbräuche rund um die Braut

Es gibt sehr viele überlieferte Hochzeitsbräuche, wobei nur noch wenige davon immer noch aktuell und von vielen Hochzeitspaaren beachtet werden. Einige dieser Hochzeitsbräuche und Traditionen, die die Braut betreffen, stellen wir Euch hier vor. Ihr müsst nur selbst entscheiden ob Ihr diese Traditionen und Bräuche umsetzen möchtet oder lieber darauf verzichten. Bedenkt jedoch, zu einer richtigen Hochzeit gehören auch immer ein paar kleine Traditionen und Bräuche!

Das geheime Brautkleid
In alten Überlieferungen steht geschrieben dass der Bräutigam das Brautkleid nicht vor dem Tag der Hochzeit, am besten nicht vor dem Traualter, sehen darf. Sollte der Bräutigam das Brautkleid schon vorher sehen, dann bringt dies Unglück in der Ehe.
Aus diesem Grund schlafen auch viele Frauen die letzte Nacht vor der Hochzeit auswärts (z.B. bei den Eltern oder der Trauzeugin), sie machen sich dort für die Hochzeit fertig und fahren auch getrennt zur Trauung.

Untreue in der Ehe vorbeugen
Um der Untreue in der Ehe vorzubeugen darf das Brautkleid niemand anderes als nur die Braut anprobieren und tragen. Denn wenn eine andere Frau das Brautkleid anprobiert, so nach alten Überlieferungen, wir die Untreue des Mannes provoziert.
Das gleiche gilt auch für den Brautschleier und den Ehering, dieser darf ebenfalls nur von der Braut anprobiert werden.
Beachtet: Niemand außer der Braut darf das Brautkleid, den Schleier und den Ehering anprobieren (auch nicht von bereits verheirateten Frauen).

Geldsorgen in der Ehe vermeiden
Damit die künftige Ehe auch finanziell keine Probleme mit sich bringt, legen viele Frauen am Tag der Trauung einen Glücks-Cent in die Schuhe. Wer diesen Brauch gern umsetzen möchte, der sollte die vorher unbedingt ausprobieren, denn solch ein Centstück kann sehr schnell zu Blasen an den Füßen führen. Ihr könnt diesen auch alternativ außen an den Schuh festkleben.

Kein Brautkleid selbst schneidern
Eine Braut sollte Ihr Brautkleid, oder Utensilien die am Tag der Hochzeit von der Braut getragen werden, niemals selbst herstellen/schneidern. Denn es gilt der Spruch: „So viele Stiche, so viele Tränen!“ Wenn die Braut in der Ehe nicht unglücklich werden möchte und nicht viele Tränen vergießen, dann lässt sie lieber nähen und schneidern als es selbst zu machen.

Der Blick in den Spiegel
Ein alter Brauch sagt, dass sich die Braut sich am Tag der Hochzeit nicht unbekleidet in einem Spiegel betrachten darf, denn dies soll Unglück bringen. Daher zuerst komplett ankleiden und dann erst in einem Spiegel betrachten, bzw. von dem Friseur die Haare machen lassen, etc.
Wenn die Braut sich unbekleidet in einem Spiegel sieht, dann zeigt dies die Not in der Ehe (keine Kleidung, etc.).

Unterwäsche verkehrt herum tragen
Um alle bösen Geister für die Hochzeit zu vertreiben rät ein alter Brauch dass die Braut die Unterwäsche am Hochzeitstag verkehrt herum tragen sollte. Dies soll die bösen Geister verwirren und somit auch vertreiben.

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Noch keine Bewertung)
Autor:

Kommentar verfassen

Klicke hier um einen Kommentar zu schreiben ;-)

Suche

Search
Generic filters
Exact matches only

Neues zum Lesen:

Anzeigen: